Früchte im Naturgarten

Es gibt viele Fruchtsorten, die gut in einen naturnahen Garten passen. Wir haben z. B. in unserem Garten Apfelbäume, Wein, Walderdbeeren, Him-, Johannis-, Stachel- und Brombeeren. Daraus lassen sich leckere Sachen herstellen.
Dazu gehören Marmeladen, Gelees, Belag für Obstkuchen, Desserts, Säfte, Sirup und Likör.

Zum Appetit holen folgen Bilder und selbst erprobte Rezepte für Äpfel und Trauben:

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Apfelmus (eignet sich auch für Fallobst oder angeknabberte Äpfel):

Äpfel schälen, Kerngehäuse und schlechte Stellen entfernen, in einen Kochtopf geben, mit etwas Zimt würzen, evtl. wenig Wasser zugeben, aufkochen und dann auf niedriger Stufe ca. 10-15 Minuten weich dünsten. Danach mit dem Pürierstab pürieren. Bei sehr sauren Äpfeln nach Belieben leicht zuckern.

Schneller Apfelkuchen:

  • Zutaten:
    4 Eier
    1 Tasse neutrales Öl (z. B. Sonnenblume, Distel)
    150 -200 g Zucker
    2 Teelöffel Zimt
    2 Teelöffel Kakao
    nach Belieben etwas Rum
    250 g Mehl
    250 g Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse oder gemischt)
    evtl. etwas Backpulver
    4-5 Äpfel
    Puderzucker

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Die übrigen Zutaten in der o. g. Reihenfolge in einer Schüssel mit dem Rührbesen mischen, anschließend die Äpfel unterheben  und alles in eine gefettete Springform füllen.
Bei ca. 200 Grad (Umluft 180 Grad) in 45-55 Minuten backen.
Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben und mit oder ohne Sahne servieren. Guten Appetit!

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Unsere Trauben eignen sich zum Direktverzehr, aber da alle etwa zur gleichen Zeit reifen, schaffen wir nicht mal annähernd die Menge. Deshalb gibt es

Traubengelee:

Die Trauben verlesen, waschen und mit Stiel in den Entsafter geben.
Den gewonnenen Saft abkühlen lassen, mit der entsprechenden Menge Gelierzucker(nach Anweisung auf der Packung) mischen und aufkochen. Anschließend in saubere Twist-Off-Gläser füllen und verschließen. Mit einem schönen Etikett versehen, ist das auch ein sehr persönliches Geschenk und Mitbringsel.

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Impressionen vom Sommer

Heute gibt es einfach einmal ein paar Fotos von unserem sommerlichen Garten zum Erfreuen.

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Außerdem einen „Belegungsnachweis“ für die Insektennisthilfe.

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Viele Schmetterlinge kommen regelmäßig vorbei. Hier haben sich Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs fotografieren lassen. Admiral, Kohlweißling, Zitronenfalter und Taubenschwänzchen sind ebenfalls tägliche und gern gesehene Gäste.

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Und die  neuen Rosen blühen endlich.

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Insektennisthilfe und ihre „Bauvorschriften“

Wie muss ein Insektenhotel aussehen, damit die Wildbienen auch einziehen?

Leider erfüllen viele fertige Unterkünfte für unsere Insekten, die inzwischen teuer im Fachhandel oder ziemlich günstig beim Discounter zu erwerben sind, nicht die erforderlichen Voraussetzungen. Die Folge: Es gibt keine Mieter.

Die häufigsten Fehler sind zu große Durchmesser bei den Röhren, zu kurze und auch hinten offene Röhrchen, man findet sogar Tannenzapfen, kleine Ästchen oder Gräser in den hölzernen Hotels, die niemals Wohnstatt für wilde Bienen werden.

Ich habe vor zwei Jahren im guten Glauben selbst solch eine Nisthilfe erstanden. In den wenigen kleinen und kaputten Bambusröhrchen haben drei Bienen gebaut, geschlüpft ist  keine einzige.

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Dabei sind die Bedingungen gar nicht schwer zu erfüllen. Ich fasse kurz die wichtigsten Daten zusammen:

Geeignet sind Bambus- und Schilfröhrchen, Hartholzblöcke, Tonziegel und Lehm oder Sand. Die Durchmesser der Röhrchen sollten zwischen 2 und 10 mm liegen, von den meisten Arten werden Durchmesser von 3 – 6 mm bevorzugt. Der Abstand zwischen den einzelnen „Wohnungen“ und zum Rand sollte ca. 2 cm betragen, die Tiefe mindestens 5, besser ca. 10 cm. Wichtig ist, dass alles glatt und sauber ist, damit sich die Insekten nicht ihre zarten Flügel verletzen. Bei Lehm ist zu beachten, dass er nicht zu hart wird. Er sollte mit dem Fingernagel abkratzbar sein, damit die Insekten sich eine Brutröhre bauen können.

So sieht mein nun selbst bestücktes Hotel jetzt aus und ich werde im Laufe des Jahres berichten, wie sich die Hausbesetzung entwickelt.

 

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Vereinzelte Brutröhrchen im Holz und im Schilf wurden bereits während der Bauphase belegt. Das Heu oben rechts ist für Ohrwürmer gedacht, die als Nützling die Blattläuse im Zaum halten.

Ich weiß jetzt auch, warum diese Nisthilfen nicht ganz billig zu haben sind, denn geeignetes Material zu sammeln , dieses zusammenzustellen und passend einzubauen, braucht Zeit und Sorgfalt. Es hat mir trotzdem sehr viel Freude bereitet.

Wer noch mehr über dieses Thema erfahren möchte, kann sich unter folgenden Links informieren:

http://www.naturgartenfreude.de/wildbienen/nisthilfen/

http://www.wildbienen.de/

Totholzhaufen unter den Wildrosen

Nach viel zu langer Wartezeit kamen endlich meine bestellten Rosen an und ich konnte sie in einem Eck zwischen Zaun und Kompost setzen.

Danach kam mein gesammeltes Holz vom Entfernen des Flieders und der zu groß gewordenen Korkenzieher-Hasel zum Einsatz. Bin auf das vielfältige Leben, dass sich in diesem Holzhaufen einfinden soll, sehr gespannt und werde zu gegebener Zeit davon berichten.

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Ich hoffe, Ihr könnt in diesem Suchbild das aufgestapelte Holz und die beiden Rosen zwischen dem Holz links und dem Komposter rechts erkennen.

Die Rosen habe ich bei der Gärtnerei Naturwuchs (http://www. naturwuchs.de) bestellt: Eine rosa blühende Kartoffel-/Apfelrose Rosa rugosa und eine weiße Kletterrose Rosa „Guirlande d’Amour“. Sie haben bereits angefangen, zu treiben. Freue mich schon auf die erste Blüte… .

Das Versenden über diese Gärtnerei hat prima funktioniert. Selbst eine im letzten Moment noch erfolgte Ergänzung von mir wurde bei der Lieferung berücksichtigt. So konnte ich Versandkosten  sparen.

Es geht los!

Hallo Natur- und Gartenfreunde,

mein Anliegen ist es, mehr Lebensraum für heimische Tiere und Pflanzen zu schaffen und Euch zu zeigen, wie Ihr, egal, ob mit oder ohne Garten, einen praktischen Beitrag zum Naturschutz leisten könnt, der vor allem Spaß macht und der mit geringen und einfachen Mitteln umzusetzen ist.

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Dazu gehören vielfältige naturnahe Elemente, die die heimische Tierwelt anlockt. Dies können Nistkästen, Insektenhotels, Totholzhaufen oder Trockenmauern und Steinhaufen sein.

Ebenso hilft es, wenn Ihr heimische oder sog. Wildpflanzen und Wildblumen  verwendet, die robust und pflegeleicht sind und vielen Tieren Nahrung bieten. Das könnt Ihr bereits in einem Blumenkasten auf dem Balkon oder am Fenster verwirklichen.

Ihr wollt wissen, wie das geht?

Dann schaut regelmäßig vorbei. Ich werde Euch viele Ideen vorstellen und praktische Beispiele aus der Umgestaltung meines eigenen Gartens zeigen.